Aus Screenshots und Fundstücken werden druckfertige Bilder — bereinigt, freigestellt,
im richtigen Format, optional direkt bei Picdrop. Alles geht über die Website und über Telegram.
1 · Bild bearbeiten
- Im Studio oben Bearbeiten wählen.
- Screenshots hochladen — ziehen, mit ⌘/Strg + V einfügen oder tippen (bis zu 100 auf einmal).
- Wählen, was passieren soll: Bereinigen (Rahmen, Wand, Shop-Oberfläche weg),
Freistellen (Motiv frei, Hintergrund transparent), Format (z. B. 30 × 40 cm oder The Frame),
Kontur (weißer Stickerrand).
- Beim Format „Zuschneiden" oder „Erweitern" wählen — Erweitern erzeugt mehr Szene rund ums
Motiv (Outpainting), ideal für The Frame.
- Qualität und Ziel (Bibliothek, Picdrop oder beides) wählen, dann Loslegen.
2 · Mehrere Bilder kombinieren
Modus Kombinieren: mindestens zwei Bilder hochladen und beschreiben, was entstehen soll —
z. B. „das Poolbild, aber mit unserer Hündin Frieda am Beckenrand". Das erste Bild ist die Leitszene,
weitere liefern Personen oder Motive. Es entsteht ein neues, zusammengesetztes Bild.
3 · Neues Bild aus Text
Modus Neu erzeugen: ganz ohne Vorlage, nur aus einer Beschreibung. Je genauer der Text,
desto besser das Ergebnis.
4 · Bibliothek, Ordner, Alternativen & Weiterbearbeiten
Alle Ergebnisse landen in der Bibliothek. Über die Ordner-Leiste oben lässt sich nach Ordner
filtern; jedem Ordner kann eine eigene Picdrop-Galerie zugeordnet werden (Pfeil am Ordner = eigene
Galerie hinterlegt).
- + Alternative: erzeugt eine weitere Fassung desselben Bildes. Die Fassungen liegen gruppiert
beieinander und lassen sich per Miniaturleiste umschalten (Badge „Fassung 2/3").
- Weiterbearbeiten: übernimmt ein fertiges Bild als neue Vorlage ins Studio — dort erneut
bearbeiten, ins nächste Format bringen oder im Modus Kombinieren mit weiteren Bildern mischen.
- Vorher/Nachher: zeigt den Vergleich Vorlage ↔ Ergebnis (bei reinen Text-Bildern entfällt das).
- Ordner verwalten: Ordner-Chip antippen, dann ✎ zum Umbenennen (inkl. Galerie) oder ✕ zum Löschen
(die Bilder bleiben erhalten).
- Mehrere auf einmal: Bilder markieren, dann als ZIP laden oder gesammelt in einen Ordner
verschieben.
Dateinamen sind eindeutig. Jedes Ergebnis heißt
JJJJ-MM-TT_HHMMSS_motiv_format_kürzel, also z. B.
2026-08-20_143207_lea-badge_the-frame_a3f9.jpg. Weil Datum und Uhrzeit vorn stehen,
sortiert jede Dateiliste — Picdrop, NAS, Finder — von allein chronologisch. Das Kürzel am Ende stammt
aus der Kennung des Bildes: zwei Bilder können sich beim Ausliefern nicht mehr überschreiben,
auch wenn du am selben Tag zweimal dasselbe Motiv im selben Format erzeugst.
(Vor dem 21.08.2026 war das anders — dort ging in so einem Fall das erste Bild verloren.
Unter Admin → Dateinamen lässt sich die vorhandene Bibliothek nachträglich umbenennen.)
5 · Drucken — exakte Maße und Schnittmarken (ohne KI)
Der Reiter Drucken ist der Fotolabor-Teil von Klarbild: kein Modell, keine Kosten,
keine Wartezeit. Nur Zuschnitt, Skalierung und Geometrie — vom biometrischen Passbild bis zum
30 × 40-Poster.
- Bilder hochladen (ziehen, ⌘/Strg + V, oder Aus Bibliothek ein fertiges Ergebnis holen).
- Je Bild das Endmaß wählen. Es sind alle Formate der KI-Generierung da —
biometrisches Passbild 35 × 45 mm, 2 × 3 bis 6 × 9 cm, 9 × 13 bis 24 × 30,
Poster- und Rahmenmaße 30 × 40 bis 70 × 100, Quadrate, DIN A6–A2 und die
Seitenverhältnisse (16:9 „The Frame", 9:16, 3:2, 4:3, 5:4) — oder Eigenes Maß:
12x15 (cm), 35x45mm, 5 (= 5 × 5 cm) oder
4:3/15 (Verhältnis 4:3, längere Kante 15 cm).
- Wenn das Bild nicht zum Format passt, entscheidest du je Bild:
Zuschneiden (das Format wird ausgefüllt, außen fehlt etwas — Standard) oder
Rand lassen (das ganze Bild bleibt sichtbar, außen steht die Randfarbe —
weiß, schwarz, papierfarben oder frei gewählt). Verzerrt wird nie.
- Auf das Vorschaubild tippen → Zuschnitt: schieben und zoomen. Das Seitenverhältnis bleibt
fest am Zielformat, verzerrt wird nie.
- Anzahl je Bild setzen — so entsteht der Passbild- oder Kita-Satz.
- Dasselbe Bild in zwei Maßen? Duplizieren antippen — das Bild erscheint ein
zweites Mal in der Liste und bekommt dort sein eigenes Maß. Kein Umbenennen und erneutes
Hochladen mehr.
- Papierformat wählen: DIN A6–A2 inklusive A3+ (329 × 483 mm), Fotopapier-Zuschnitte
9 × 13 bis 20 × 30, US Letter/Legal — oder ein eigenes Papiermaß.
- Schnitthilfen: Eckmarken (feine Marken außerhalb des Endformats, wie in Photoshop
und InDesign) oder durchgehende Linien über den ganzen Bogen fürs Schneidelineal.
Die durchgehenden Linien laufen nie durch ein anderes Motiv.
- Ist das Endmaß größer als der Bogen — etwa 20 × 30 cm auf DIN-A4-Fotopapier —
erscheint direkt am Bild die Frage, wie es weitergehen soll:
Überstehen legt das Bild mittig aufs ganze Blatt, der Überstand wird abgeschnitten
(bei 20 × 30 auf A4 fehlen genau 3 mm in der Höhe, und genau das steht auch dabei), oder
Posterdruck verteilt es auf mehrere Blätter zum Zusammenkleben.
- Druck-PDF erzeugen. Die PDF-Seite hat exakt das Bogenmaß.
Wichtig beim Drucken: im Druckdialog „Tatsächliche Größe" bzw. „100 %" wählen —
nicht „an Seitengröße anpassen". Sonst stimmt das Maß nicht mehr. Wer randlos drucken kann,
setzt den Rand auf 0; sonst 3–5 mm, sonst schneidet der Drucker die Marken weg.
- Beschnittzugabe (0–10 mm): das Bild ragt über die Schnittkante hinaus, damit bei leicht
schiefem Schnitt kein weißer Rand entsteht. Der Abstand zwischen zwei Bildern wächst automatisch mit.
- Posterdruck: Beim Verteilen auf mehrere Blätter überlappen sich die Kacheln um einen
Klebefalz (Standard 10 mm, frei einstellbar). Der Falz wird auf beiden Nachbarblättern
gedruckt und mit einer gestrichelten Linie markiert — beim Zusammensetzen legt man das eine
Blatt entlang dieser Linie aufs andere. Jedes Blatt trägt oben seine Nummer samt Reihe und
Spalte. 30 × 40 cm auf A4 ergibt 2 × 2 Blätter.
- Beschriftung: Unter dem Bogen steht standardmäßig eine kleine Zeile mit Maßen, dpi und
dem Druckhinweis. Sie lässt sich ausschalten, mit eigenem Text versehen (z. B.
„Phoenix · August 2026") und an eine von sechs Stellen legen — oben oder unten, jeweils links,
mittig oder rechts. Ist an der gewählten Kante kein Platz frei, entfällt sie automatisch;
über ein Bild wird sie nie gedruckt.
- Einzeln herunterladen: ein Bild exakt auf Maß als PNG/JPG mit dpi-Metadaten — ohne Bogen.
- Auflösungswarnung: reicht die Quelle nicht für die gewählte dpi, steht es rot unter dem Bild.
- Vorlagen: die ganze Bogen-Einstellung (Papier, Marken, Formate, Stückzahlen) speichern.
Mitgeliefert sind Kita-Satz (A4) (1 × 13 × 18, 2 × 9 × 13, 8 × Passbild — das ist
bewusst mehr, als auf ein Blatt geht; die Vorschau sagt dir, wie viele Bogen es werden),
Schulsatz klein (A4), Passbildbogen 35 × 45 (A4) und
2 × 10 × 7,5 auf Fotopapier 10 × 15. Lädst du eine mehrformatige Vorlage bei nur
einem Bild, wird das Bild automatisch für jedes Format übernommen — ein Klick,
fertiger Satz.
- Randprofile: Randlos (0 mm), Standard (5 mm) oder Sicher (10 mm)
per Knopf, der genaue Wert bleibt frei eintragbar.
- Wohin?: der fertige Bogen kann zusätzlich an Picdrop, aufs NAS oder an ein
Zusatzziel gelegt werden — wie die Bilder aus dem Studio.
- Automatische Anordnung: gleich große Bilder ergeben ein sauberes Raster; bei gemischten
Größen werden die kleinen automatisch in die Restflächen neben den großen gesetzt.
Auch per Telegram: Bild schicken → „🖨 Drucken" → Maß und Anzahl antippen → PDF zurück.
Am Handy steht die Vorschau oben und „Druck-PDF erzeugen" liegt als fester Balken griffbereit
über der Navigation; am Rechner arbeitest du links und siehst rechts, was dabei herauskommt.
Wer das Werkzeug jemandem zeigen will, ohne dass etwas hochgeladen werden kann, schickt den
Link auf die Vorstellungsseite.
6 · Alles per Telegram — ohne Befehle
Einmalig koppeln: im Admin einen Code erzeugen und im Chat mit dem Bot eingeben. Danach läuft alles über
die Knöpfe unten im Chat — kein Tippen von Befehlen nötig.
- Bearbeiten: Bild(er) schicken (am besten als Datei für volle Qualität) → unten das
Rezept antippen.
- Kombinieren: zwei oder mehr Bilder schicken, ins Bild-Textfeld eine Beschreibung wie
„mit unserer Hündin Frieda" — dann „🔀 Kombinieren" antippen. (Ohne Beschreibung fragt der Bot nach.)
- Neu erzeugen: unten auf „✨ Neues Bild" tippen und beschreiben, was entstehen soll.
- Weiterbearbeiten: ein fertiges Bild vom Bot einfach wieder zurückschicken.
- Druckbogen (ohne KI): Bild schicken → „📐 Druckbogen" → Endmaß und Anzahl antippen.
Zurück kommt ein A4-PDF mit Schnittmarken in 100-%-Größe.
- Über „❓ Hilfe" gibt es die Kurzanleitung, über „📁 Rezept wählen" das Standard-Rezept.
Für Profis gibt es zusätzlich das „/"-Befehlsmenü (/neu, /rezepte, /status) — nötig ist es nicht.
7 · Sicherung & sauber neu starten (Admin)
Im Admin-Bereich lässt sich eine zweite Sicherung aufs NAS einrichten (SFTP/FTPS, auch über
Tailscale) — jedes fertige Bild wird dann zusätzlich gespiegelt und in der Bibliothek mit „NAS ✓"
markiert. Mit „Alle vorhandenen Bilder aufs NAS sichern" lassen sich auch ältere Bilder nachsichern.
Unter „Dateinamen" lässt sich die vorhandene Bibliothek auf das eindeutige Namensschema bringen.
„Bibliothek prüfen" zeigt zuerst, was sich ändern würde und wie viele Namen aktuell doppelt vergeben
sind; „Jetzt umbenennen" setzt es um. Die Bilddateien selbst bleiben dabei unangetastet — sie liegen
im Speicher unter ihrer Kennung, nicht unter ihrem Namen. Ein zweiter Lauf ändert nichts mehr.
„Erneut ausliefern" lädt danach alle schon ausgelieferten Bilder unter dem neuen Namen erneut hoch;
die alten Dateien bleiben bei Picdrop liegen und räumst du dort selbst weg.
Zum Aufräumen gibt es „Bibliothek & Aufträge zurücksetzen": löscht alle Bilder, Aufträge und Ordner
(Nutzer, Einstellungen, Modelle und Rezepte bleiben) — mit Sicherheitsabfrage. Am besten vorher einmal
aufs NAS sichern.
Mein Konto, Teilen & E-Mail
- Mein Konto: E-Mail-Adresse hinterlegen — damit kannst du dir
ein neues Passwort schicken lassen, wenn du deines vergisst. Dort lässt sich auch einschalten,
dass du eine kurze Mail bekommst, sobald ein Auftrag fertig ist.
- Teilen: In der Bibliothek auf Teilen tippen — einzeln oder für mehrere markierte
Bilder auf einmal. Es entsteht ein Link, den auch jemand ohne Klarbild-Konto öffnen kann;
von dort lässt sich das Bild in voller Auflösung herunterladen.
- Weitergeben per WhatsApp (öffnet WhatsApp mit fertigem Text), über dein eigenes
Mailprogramm, oder direkt aus Klarbild heraus per E-Mail an mehrere Empfänger.
- Sicher bleiben: Jeder Link läuft von selbst ab (Standard 30 Tage), lässt sich jederzeit
abschalten und auf Wunsch mit einem Zugangswort schützen. Das Wort schickst du dann
getrennt vom Link — sonst nützt es nichts.
- Geteilte Links: Übersicht über alles, was gerade offen ist —
mit Aufrufen und Downloads. Festgehalten wird wann und womit geöffnet wurde,
nicht wer: Die IP-Adresse liegt nur gehasht vor und lässt sich nicht zurückrechnen.
- Passwort vergessen? Auf der Anmeldeseite unten auf „Passwort vergessen?" — der Link
aus der Mail gilt eine Stunde und lässt sich nur einmal verwenden.
Bilder aus einer privaten Sitzung lassen sich bewusst nicht teilen und lösen
auch keine Benachrichtigung aus.
Tipps
- Für Druck immer 300 dpi und ein cm-Format wählen — die Pixelmaße stehen direkt dabei.
- In Telegram Bilder als Datei senden, nicht als Foto — sonst komprimiert Telegram.
- Sticker: Freistellen + Kontur zusammen wählen.